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Vom Bauprinzip her gibt es zwei verschiedene Typen, die verwendet werden:
- die „Antimon“
Batterie, sprich eine ganz normale Batterie, die mit Batteriesäure
befüllt werden muss (bzw. bei ATU, etc. fertig befüllt wird).
Das sind die Batterien mit den Stopfen zum herausschrauben
- die „Calcium“
Batterie, sprich eine „wartungsfreie“ Batterie, die mittels beiliegendem
Säurepack exakt befüllt werden muss (bzw. bei ATU, etc. schon
fertig befüllt wird) Diese Batterie hat eine Verschlussleiste, die
nicht mehr entfernt werden darf.
Bei beiden Batterien besteht
ein Pflegebedarf und folgende Punkte sollten beachtet werden:
| Antimon Batterie

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nach dem Befüllen der Batterie
mit Säure (28%-ige Schwefelsäure H2SO4) diese ca. eine halbe
Stunde offen stehen lassen, damit diese entgasen kann. Danach unbedingt
an ein Ladegerät hängen (die Batterien sind zwar trocken vorgeladen,
sind aber nach dem Befüllen allerdings nur zu ca. 70% voll)
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Pole mit einem Batteriepolfett
einfetten, damit diese nicht oxidieren und somit einen künstlichen
Widerstand erzeugen.
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nach längerer Nutzung unbedingt
den Flüssigkeitsstand der Batterie kontrollieren, gegebenenfalls mit
destilliertem Wasser nachfüllen (je wärmer die Umgebungstemperatur,
desto öfters muss der Flüssigkeitsstand kontrolliert werden,
da die Bleiplatten immer mit Flüssigkeit bedeckt sein sollten).
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Batterie nach längerem
Nichtgebrauch laden, da diese sich durch ihre Selbstentladung sonst „kaputtsteht“.
beim Laden der Batterie
erst den Minuspol, dann den Pluspol anklemmen. Erst danach das Ladegerät
anschließen. Der Ladevorgang sollte ab und zu überwacht werden,
da die Batterie anfangen kann zu kochen. Dann sollte der Ladevorgang abgebrochen,
destilliertes Wasser aufgefüllt und die Batterie nach einer Ruhephase
weitergeladen werden.
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| Calcium Batterie

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Batterie mit beiliegendem Säurepack
befüllen und darauf achten, dass die komplette Flüssigkeit in
die Batterie gelangt (die Flüssigkeit wird in einem Fliess um die
Bleiplatten gebunden und in der Batterie herrscht ein Gleichgewicht). Nach
dem Befüllen die Batterie ca. eine halbe Stunde offen stehen lassen,
damit sie entgasen kann. Danach die Batterie mit der beiliegenden Leiste
verschließen und diese NIE MEHR ENTFERNEN ! (ansonsten strömt
Sauerstoff ein, zerstört das Gleichgewicht und die Batterie zerstört
sich selbst).
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Nach dem Befüllen die Batterie
ebenfalls an ein geeignetes Ladegerät hängen (maximaler Ladestrom
Dauerlast: ca.13,8V)
- Batteriepole fetten
auch diese Batterie nach
längerer Standzeit an ein geeignetes Ladegerät hängen. (WARTUNGSFREI
bezieht sich bei diesem Batterietyp nur auf das Nachfüllen von Flüssigkeit!)
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Wie kann ich eine Batterie
prüfen ?

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Antimon Batterie
Um diesen Batterietyp zu
testen, muss man zuerst die Stopfen der Batterie entfernen.
Oft geht dies recht schwer,
da die Schraubendreher, die man zur Verfügung hat nicht groß
genug sind für die Verschlusstopfen der Batterie.
Mittels eines Holzmeißels
kann man meist auch übergroße Stopfen herausdrehen (Betonung
liegt auf DREHEN!)
Dann kann man mittels eines
Säurehebers den Ladezustand der Batterie bestimmen:
Säuredichte:
1,28 voll
1,20 halbvoll
1,15 leer
Jede Zelle liefert im vollen
Zustand 2V. Eine 6V Batterie hat somit 3 Zellen, eine 12V Batterie 6 Zellen.
Die Batterie sollte immer
erst geladen und dann nach einer Ruhephase geprüft werden. Bricht
eine Batterie in frisch geladenem Zustand zusammen (z.B. Anlasser macht
nur noch „klick“) muss nochmals die Säuredichte geprüft werden.
Hat eine Zelle eine extrem niedrigere Säuredichte als die umliegenden
Zellen (Bsp.: 1,21 / 1,23 / 1,15 / 1,22 / 1,21 / 1,21) würde diese
Batterie schon mindestens einmal tiefentladen und hat somit nicht mehr
die volle
Kapazität. |
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Sollte die Batterie
nicht defekt sein, mittels Ladegerät laden, ggf. destilliertes Wasser
auffüllen. |
| Calcium Batterie

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Eine neue „wartungsfreie“
Batterie kann man anhand eines Voltmeters testen.
12,72 V voll geladen
12,24 V halbvoll
11,94 V leer
Auch diese Batterietype laden
und mittels eines Belastungstesters prüfen
Sollte die Batterie trotz
12,?? V zusammenbrechen, lag auch hier eine Tiefenentladung vor. |
Allgemeines
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Batterien immer einer Sichtprüfung
unterziehen, eine undichte Batterie oder ein durch rohe Gewalt abgerissener
Batteriepol sind kein Garantiefall !
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Fall es wirklich mal ein Garantiefall
ist (sehr selten!) Kassenbon gut aufheben !
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Batterien, die nur im Kurzstreckenbetrieb
genutzt werden, werden durch die Lichtmaschiene normalerweise nie voll
geladen. Speziell Kurzstreckenbetrieb und viele Verbraucher (Licht, heizbare
Heckscheibe, Musikanlage, etc.) schwächen eine Batterie extrem. Die
Batterie entleert sich somit immer weiter und es kommt zu einer Tiefenentladung.
Die Batterie ist vorgeschädigt!
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Batterien, die zu lange mit
einem (falschen) Ladegerät geladen wurden, sind ebenfalls vorgeschädigt
!! (Bei antimon Batterien erkennt man dies an der bräunlichen Verfärbung
der Flüssigkeit)
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Die richtige Ladezeit ermittelt
sich aus: (Kapazität : Ladestrom) * 1,4
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Bsp: M5 E28: (100Ah :7,5A)*1,4
= 13,33*1,4 = 18,66 Stunden
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Der Ladestrom sollte ca. ein
Zehntel der Batteriekapazität betragen, ein zu hoher Ladestrom strapaziert
die Batterie.
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Ein Garantiefall bei Batterien
kommt normalerweise innerhalb der ersten zwei Wochen vor (Zellenschluss
durch Bleispäne, Batterie hat dann nur noch ca. 10-10,8 V, Verbindung
gebrochen). Meist resultiert ein Defekt bei Batterien die älter als
6-8 Wochen sind aus der Fehlbehandlung des Besitzers !!
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Bei richtiger Pflege der Batterie
hat man sehr lange etwas von ihr, egal ob No-Name, oder Markenprodukt !
Quelle:
www.dickhaut-specials.de
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